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16.3.2017  StB

 

Zentrale Sängerehrung im Rivius-Gymnasium

 

Insgesamt 36 Sängerinnen und Sänger wurden am Sonntagmorgen, 12. März, in der Aula des Rivius Gymnasiums für 5- bis 70-jährige Mitgliedschaft durch den Sängerkreis Bigge-Lenne geehrt. Die Organisation oblag an diesem Morgen dem MGV 1897 Lichtringhausen, der unter der Leitung von Christoph Ohm mit „Nimm dir die Zeit“ von den Höhnern den „Ehrungsmarathon“ eröffnete. Vorsitzender Siegfried Kirsch begrüßte unter den Gekommenen Bürgermeister Christian Pospischil und den stellvertretenden Vorsitzenden des Sängerkreises, Ludwig Bentz.

Angesichts der durch die großen Fenster der Aula eindringenden Sonnenstrahlen meinte Bürgermeister Pospischil scherzhaft, dass das Lied „Veronika, der Lenz ist da“ an diesem Morgen auch passte. „Musik beflügelt und inspiriert und eröffnet neue Horizonte“, stellte das Stadtoberhaupt anschließend fest. Auch lobte der BM die Gesangvereine mit der Feststellung, dass „wir eine Chorlandschaft haben, auf die wir stolz sein können. Die 36 Jubilare zeigen, wie breit die Chorlandschaft in Attendorn aufgestellt ist.“ Der stellvertretende Vorsitzende des Sängerkreises Bigge-Lenne, Ludwig Bentz, dachte an das schöne Wetter und die lange

Liste der Jubilare und begann nach der Aussage: „Im Chor geht es neben dem Singen um Freundschaft, Gemeinschaft, Spaß und Zusammenhalt“ gleich mit der Ehrung, die er gemeinsam mit Bürgermeister Christian Pospischil vornahm.

 

Auch von unserem Verein waren drei Sänger dabei, die geehrt wurden und zwar:

 

Walter Wichmann, der seit 70 Jahren singt. Er erhielt die Plakette in Gold und die Urkunde des Deutschen Chorverbandes.

 

Andreas Stinn ist seit 50 Jahren Sänger, zunächst im Knabenchor dann im MGV. Er bekam die Nadel in Gold und die Urkunde des Deutschen Chorverbandes.

 

Marvin Bauer ist seit 5 Jahren dabei. Er bekam die Nadel in Bronze und die Urkunde der Sängerjugend NRW.

 

Text & Fotos: Meinolf Lüttecke

 

Zwei Stücke trugen die Sauerlandia und der Schulchor der Attandarra-Grundschule gemeinsam vor und erhielten dafür reichlich Applaus.  Am Klavier Chorleiter Christoph Ohm.
Zwei Stücke trugen die Sauerlandia und der Schulchor der Attandarra-Grundschule gemeinsam vor und erhielten dafür reichlich Applaus. Am Klavier Chorleiter Christoph Ohm.

 

16.03.2017  StB

 

Konzert mit den Kids der Attandarra-Schule

 

„Da hilft nur eins, sagt der Heinz, von der Kripo Mainz: Ohrenstöpsel und ‘ne eiskugelsichere Weste“,

so sangen am Samstagabend, 11. März, die Vortragenden gemeinsam in der Attendorner Stadthalle anlässlich eines Benefizchor-Konzerts.

Und die Vortragenden waren der Schulchor der Attandarra-Grundschule, bestehend aus sieben bis zehnjährigen Schülerinnen und Schülern und die Sauerlandia Attendorn. Beide traten erstmals in dieser Konstellation auf.

Die Veranstaltung selbst wurde zum zweiten Mal durchgeführt, sagte Grundschul- und Musiklehrer Sven Mialkas und sein Ziel ist es, dass die Kinder Selbstbewusstsein und Toleranz lernen. Rektorin Wiebke Lösenbeck-Schulte bedankte sich bei den zahlreichen Unterstützern der Gesangsveranstaltung und geizte nicht mit Präsenten. Auch hob sie hervor, dass „die Musik die gemeinsame Sprache aller Menschen ist“.

Im zweistündigen Musikprogramm sang zunächst der Schulchor, unter der Leitung von Sven Mialkas, zahlreiche Stücke aus seinem Repertoire, so unter anderem das „Mäuselied“ und „Sommer, Sonne weck mich auf“. Aber auch das Hauslied der Attandarra-Grundschule „Ich wünsch dir einen schönen Tag“ fehlte nicht. Begleitet wurden die Kids bei allen Stücken am Klavier von Christoph Ohm, der mit ihnen auch einige Lieder improvisierte.

Neben dem Lied „Rabauken“, sangen die Sauerlandianer auch „80 Millionen“ mit den Grundschulkindern zusammen. Weitere moderne Stücke aus dem eigenen Repertoire gab der Männerchor, mit Chorleiter Christoph Ohm, zum Besten. So unter anderem „Engel“, „Loch Lomond“ und „Das Sägewerk Bad Segeberg“. 

Bleibt noch zu erwähnen, dass der Erlös des Benefizchor-Konzerts dem Verein „Strahlemaennchen.de“ und dem Förderverein der Attandarra-Grundschule zugutekommt.

 

Text: Meinolf Lüttecke

 

25 Jahre Frauengruppe "Die Kümmerlinge"

 

Alles fing beim ersten Pulverturmfest des MGV Sauerlandia im Jahre 1990 an. Damals wurden Frauen gesucht, die sich um das Kuchenbüfett bei diesem Fest kümmerten. Da lag es nahe, die Frauen der Vorstandsmitglieder zu fragen. Gesagt, getan! Die Sängerfrauen waren einverstanden und übernahmen den Kuchenverkauf. Sie verstanden sich gut und vor 25 Jahren gründeten sie eine eigene Frauengruppe. Im Februar 1992 sorgten sie als „fromme Frauen vom Orden des heiligen Kümmerlings“ für eine super Premiere bei der Familienfeier der Sauerlandia. Die Gründung der Frauengruppe „Die Kümmerlinge“ war damit vollzogen. Das jetzt 25-Jährige feierten „Die Kümmerlinge“ mit ihren Männern ausgiebig bei Waltraud und Theo Leidig. Otto Höffer war auch dabei und damit war garantiert, dass die Musik nicht zu kurz kam. Mit seinem Schifferklavier spielte er, begleitet von Kalli Rutz (Pauke), seine alten Karnevalsschlager so auch „Ja dann wackelt der Dom, dann gibt’s Saus und Braus, und die Kattfiller, die geh‘n noch nicht nach Haus!“ Gute Stimmung war garantiert und für das leibliche Wohl an diesem Abend war ebenfalls gesorgt. Ein kaltes Büfett vermittelte Gaumenfreuden.

Helga Rutz erinnerte in gereimten Versen daran, dass „Die Kümmerlinge“ im Laufe der Jahre auch als Frösche, Clowns, Hexen, Knackis und alte Frauen auftraten. „Die Kümmerlinge“ verbreiteten Spaß und gute Laune und so wurden sie zu Betriebsfeiern, Kneipenauftritten, bei der Prinzeneinführung, bei den Sauerlandia-Familienfeiern und beim kfd-Frauenkarneval gebucht. Damals waren es 11 Kümmerlinge, mittlerweile sind es noch 7, die sich fast jeden Monat gern und immer reihum treffen, und das seit jetzt einem Vierteljahrhundert. Und es gibt noch immer genügend zu erzählen.

Aber auch deren Männer waren in den „Glanzjahren“ nicht untätig. Als Zenzi’s, Sauerlandia-Sternchen, Zulus und Sexy-Barbies tanzten sie im Karneval und waren eine erfolgreiche und gern gesehene „Truppe“. All diese Erlebnisse wurden beim Treffen im Februar aufgefrischt und „Die Kümmerlinge“ möchten sich noch viele Jahre in trauter Runde treffen.      

 

Text & Fotos: Meinolf Lüttecke

 

27.01.2017   KH

 

Jahreshauptversammlung und Jahresplanung

 

Auf der Jahreshauptversammlung der Sauerlandia beschlossen die aktiven Sänger der Sauerlandia ihr anspruchsvolles Programm für die nächsten 12 Monate.

 

 

Das Jahresprogramm 2017 ist musikalisch geprägt durch zwei Konzerte. Die Sänger freuen sich darauf, gemeinsam mit der Attandara-Schule, am 11. März ein Konzert  in der Stadthalle singen zu dürfen. Und im Oktober gibt es ein großes Gemeinschaftskonzert mit dem Josefschor und dem Musikzug der Freiw. Feuerwehr Attendorn in der Stadthalle.

 

m Herbst wird die Sauerlandia einen Probentag unter dem Motto „Bühnenpräsenz verbessern“ durchführen.

 

Da die Sauerlandia auch die Geselligkeit groß schreibt, wird es in diesem Jahr wieder eine Tagesfahrt geben. Weiter stehen das traditionelle Picknick auf dem Osterkopp der Wasserpoorte, eine Herbstwanderung und die beliebte Nikolausfeier auf dem geselligen Chorprogramm.

 

Weitere musikalische Aktivitäten unter dem Motto „Sauerlandia Attendorn – überraschend anders“ sind noch in Planung.

 

Die Sauerlandianer freuen sich auf viele Attendorner, die diese zahlreichen Veranstaltungen besuchen.

 

Steffen Brocksieper berichtete außerdem von den verschiedenen Auftritten im vergangenen Jahr. Hier ist sicherlich das win a chor – Konzert bei „Blumen Budde“ zu erwähnen - ferner als Highlights die Mitgestaltung des Schützenhochamtes und das erstmals durchgeführte „Schnellenberger Brauerei Spectaculum“. Hier konnten die Blue Tones, ein kleines Ensemble des Chores, die Zuhörer mit modernen Liedern begeistern. Chorleiter Christoph Ohm betonte, dass der Chor das Motto „Überraschend anders“ im letzten Jahr durch die Alleinstellung und Qualität der ausgesuchten Stücke eindrucksvoll gezeigt hätte und das dies durch viele positive Reaktionen nach den Auftritten bestätigt worden sei.

 

Gegen den allgemeinen Trend der Männerchöre konnte die Sauerlandia im Jahr 2016 gleich drei neue Sänger (Julian Höffer, Timo Keseberg und Peter Simon) in ihren Reihen begrüßen und die Zahl der aktiven Sänger erneut vergrößern! Aktuell singen 52 Sänger in der Sauerlandia, davon sind zwei Sänger unter 20 Jahre und vier unter 30 Jahre!

 

Für sehr guten Probenbesuch wurden Joachim Hillebrandt, Gerhard Höffer und Herbert Stinn ausgezeichnet.

 

Bei den Vorstandswahlen wurde Siegfried Jahn einstimmig von der Versammlung zum neuen 2. Vorsitzenden gewählt. Neu in den Beirat wurden ebenfalls einstimmig Eddi Belt, Oliver Scheele und Marvin Bauer aufgenommen. Stefan Schlephorst wurde nach 18 Jahren im geschäftsführenden Vorstand und Beirat mit ein wenig „Stimmbandöl“ verabschiedet.

 

Der von Christoph Hengstebeck vorgestellte Entwurf zur neuen Satzung wurde im Vorfeld mit allen beteiligten Stellen vorabgestimmt, von den Sängern am Abend intensiv diskutiert und anschließend einstimmig befürwortet.

 

Andreas Stinn wurde an diesem Abend für 50 Jahre Mitgliedschaft und aktives Singen geehrt. Er trat bereits 1967 in den Knabenchor ein. Zwölf Jahre war er Mitglied im Vorstand des Chores. Der 1. Vorsitzende Christoph Höffer würdigte die Leistungen des begeisterten Radrennfahrers mit den passenden Worten: „ Vom Einzelzeitfahren über anspruchsvolle Bergetappen bis hin zu spektakulären Teamsprints hat er alle Herausforderungen unseres Chores stets gemeistert, ganz ohne Doping. Wenn es ein gelbes Trikot für Sänger gäbe, Du würdest es wahrscheinlich tragen!“ Neben Urkunde und Ehrennadel wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Besonders geehrt wurde außerdem Walter Wichmann für 65 Jahre Mitgliedschaft in der Sauerlandia. Im Jahre 1952 trat er als 1. Tenor in die Sauerlandia ein und hat jahrzehntelang Solopartien übernommen. Darüber hinaus war er 15 Jahre Vorstandsmitglied. „Nebenbei“ war er 33 Jahre als Vize-Chorleiter tätig. Und nicht zu vergessen übernahm Walter Wichmann nach Umwandlung des Knabenchores zu einem gemischten Kinderchor vier Jahre lang die Chorleitung.

 

Marvin Bauer wurde für 5 Jahre Mitgliedschaft und aktives Singen geehrt.

 

Wer Lust hat in einem modernen und zukunftsorientierten Chor mitzusingen, sollte dienstags um 18.15 Uhr ins Kolpinghaus kommen und einfach mal „ganz unverbindlich reinschnuppern“. 

 

Sauerlandia Attendorn – überraschend anders!  

 

Ein Zeitzeugengespräch unter zwei Sängern

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